Derzeit spart sich die Natur das wertvolle Wasser für die Flora und Fauna und zeigt uns nicht immer das beliebte Schauspiel tosender Wasserfälle. Die Myrafälle führen derzeit also weniger, oft gar kein Wasser.
Die Myrafälle sind nun mal Teil eines uralten Kreislaufes, der sich nicht immer an die Erwartungen von Touristen oder Betreiber von Attraktionen hält. Auch wenn wir momentan weniger Wasser sehen oder hören als gewohnt, bleiben die Myrafälle doch stets ein schönes Naturdenkmal.
Es ist ja eine Wander- und Wasserwelt, also selbst ohne sichtbares Wasser ist das Wandern über die vielen Brücken und Steigen ein Erlebnis. Und die Themenstationen sind auch weiterhin da und keineswegs trockene Materie, sondern unter anderem ein eindrucksvolles Zeugnis früher Nutzung natürlicher Ressourcen.

Und wenn jemand nach der ausgiebigen Wanderung noch Energie übrig hat, bietet sich ein Besuch bei den abenteuerlichen Spielplätzen an und wenn nicht: eine Einkehr in die Gastronomie.
Im Osten Österreichs waren die vorigen Saisonen zu trocken, meinen die Fachleute von GeoSphere Austria (ehem. ZAMG). So gab es in manchen Teilen Niederösterreichs 50 bis 75 Prozent weniger Niederschlag, stellenweise sogar um 90 Prozent!
Und der Sommer 2026 wird als der trockenste Sommer inklusive Rekordtemperaturen bezeichnet. Und alle Jahre wieder sind im Herbst kaum mehr flüssige Reserven sichtbar. Mehr Regen könnte sich eher in Richtung Winter verschieben.
Wie auch immer: Die Kraft des Wassers wird wie immer wiederkehren. Und Sie, werte Besucher, kehren hoffentlich auch wieder, auch wenn mal keine 5 Millionen Liter täglich in die Tiefe stürzen.
